Praxis Kinesiologie-Meilen
Yvonne Gmür
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Kinesiologiesysteme

Die Kinesiologie ist eine Methode, die viele umfassende Systeme beinhaltet. Am besten bekannt sind Brain Gym und Touch for Health, die zur Grundausbildung jeder Kinesiologin und jedes Kinesiologen gehören. Mittlerweile hat sich die Kinesiologie stark entwickelt und neue Systeme wurden erarbeitet. Je nach der Ausgangslage ist das eine oder andere System die beste Wahl. Welches System zur Anwendung kommt, ergibt sich in der Sitzung. Ich habe mich mit den nachfolgenden Systemen intensiv auseinandergesetzt und mich entsprechend weitergebildet:

IK Integrative Kinesiologie
HK Health-Kinesiologie
SIPS Stress Indicator Point System
LEAP Learning Enhancement Advanced Program
(Spezialprogramm "Lernen")
NEK Neuroenergetische Kinesiologie

 

IK - Integrative Kinesiologie

Die Integrative Kinesiologie ist eine ganzheitliche, personenzentrierte Methode, die von Rosmarie Sonderegger bereits in den Siebzigerjahren ihren Anfang nahm und somit zu den ältesten Kinesiologiemethoden gehört. Der IK liegt ein humanistisches Weltbild zu Grunde.

Klient und Kinesiologe arbeiten dabei in einer Sitzung als Team  zusammen. Gemeinsam wird über das Gespräch (Kopf) und den Muskeltest (stellvertretend für unseren Bauch) erarbeitet, wo "der Schuh drückt".

Die IK geht davon aus, dass einer Blockade ein emotionales Ereignis vorausgegangen ist, das vor kürzerer oder aber auch längerer Zeit stattgefunden hat.

Ich hatte das grosse Glück, in grossen Teilen meiner Grundausbildung von Rosmarie Sonderegger persönlich unterrichtet worden zu sein. Dadurch hatte ich die Möglichkeit, ihr System mit all seinen Facetten kennen zu lernen.

Je nach Situation und Thema des Klienten, arbeite ich heute noch oft mit diesem System. Die Verbindung von Körperwissen mit den eigenen bewussten Prozessen führt zu klaren Entscheiden, persönlicher Kraft und Sicherheit.

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HK - Health-Kinesiologie

Die Health-Kinesiologie wurde von Dr. Jimmy Scott entwickelt.

Die Health-Kinesiologie ist eine Richtung in der Kinesiologie, die ganz für sich alleine stehen kann. Sie bildet ein in sich abgeschlossenes holistisches System, das wie jede andere Kinesiologie-Richtung zum Ziel hat, die Selbstheilungskräfte anzuregen. Die Schwerpunkte bei der HK liegen sowohl im emotionalen als auch im physischen Bereich.

Im emotionalen Bereich spielen Ängste, Verhaltensmuster und Glaubenssätze eine grosse Rolle, im physischen Bereich geht es mehr um (Lebensmittel-)Unverträglichkeiten, Ernährung und Umwelteinflüsse und deren Auswirkung auf unsern Körper. Einerseits wird der Stress, der für ein Problem verantwortlich ist, mit gezielten Fragen eruiert, andernseits werden aber auch Glaubenssätze und Blockaden nonverbal aufgespürt. Die Health-Kinesiologie ist ein offnes System, das mit neuen Erkenntnissen aus der Wissenschaft mitwächst.

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SIPS - Stress Indicator Point System

SIPS wurde anfangs der 90er Jahre von Ian Stubbings in Australien entwickelt.

Er beschritt dabei einen revolutionären Weg, der sich deutlich von den andern Kinesiologie- Richtungen unterscheidet.

Ian Stubbings stellte fest, dass Therapien oft nicht greifen, weil unbewusst Widerstände gegen die Selbstheilungskräfte vorhanden sind und diese blockieren. Genau an diesem Punkt setzt Stubbings an: Mit SIPS löst er diese Widerstände gegen die Aktivierung der Selbstheilungskräfte. Dadurch kann der Energiefluss merklich früher in Gang gesetzt werden und der Körper ist schneller fähig, seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Dies wird beim Halten spezifischer Punkte vom Klienten oft spontan wahrgenommen.

SIPS identifiziert somit den Stresstyp, der eine Blockade verursacht, lokalisiert das entsprechende Körpersystem und löst den Widerstand auf, sodass die Selbstheilungskräfte wieder aktiv werden können.

Die Theorie von SIPS basiert auf einem elektrischen Modell des Körpers, das sowohl den physischen Körper wie auch den emotionalen, mentalen, spirituellen und ätherischen Körper umfasst.

SIPS kommt bei mir vor allem zur Anwendung, wenn die Widerstände gegenüber einem Thema sehr gross und oft auch unbewusst sind. Viele Personen bevorzugen dieses System, weil es auf non-verbalem Weg Widerstände und Blockaden aufspüren kann.

Durch SIPS haben meine Balancen an Tiefe gewonnen und sind dadurch kraftvoller und effizienter geworden.

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LEAP - Spezialprogramm "Lernen"

Dr. Charles Krebs (Meeresbiologe, Australien) entwickelte das LEAP-Gehirnintegrationsprotokoll nachdem er nach einem Tauchunfall von den Ärzten als hoffnungsloser Fall eingestuft worden war und man ihm mitgeteilt hatte, er würde den Rest seines Lebens im Rollstuhl verbringen. Sein Gehirn sei so stark geschädigt worden, dass wohl kaum mehr Möglichkeit bestünde, dass er sich längere Zeit konzentrieren könne.

Dr. Charles Krebs wollte sich damit nicht abfinden und suchte nach einer andern Möglichkeit. Bald stiess er auf die ersten Kinesiologie-Anwender. Nachdem er schon bereits nach wenigen Sitzungen Fortschritte gemacht hatte, begann er selber sich für diese Methode zu interessieren. In der Folge verbesserten sich auch sein Befinden und sein Können immer mehr und er konnte letztendlich den Rollstuhl verlassen, wieder selbständig gehen, klar denken und sich auf eine Aufgabe konzentrieren. Heute hält er weltweit an Kongressen Vorträge.

Motiviert durch diese sensationelle Entwicklung verschrieb er sich fortan der Kinesiologie. Das LEAP-Gehirnintegrationsprogramm spiegelt nun das Ergebnis seiner Forschungen und Erkenntnisse . Mittlerweile konnte schon sehr vielen Personen jeglichen Alters damit geholfen werden.

Zusammen mit Andrea Hahn, Österreich, entwickelte er das einzigartige Programm "LEAP LERNEN", in dem sie sich detailliert mit allen Facetten von Lern-, Bewegungs- und Verhaltensauffälligkeiten befassen. Dem Vestibularsystem, das u.a. für unsere Raumorientierung zuständig ist, kommt genauso Bedeutung zu wie unserem auditiven und visuellen, somatischen und sensomotorischen System. Selbst den Einfluss unserer Emotionen und ihre Bedeutung bezüglich Lernen fliessen mit ein. Dadurch kann auch der Versagenskreislauf ( ich kann das nicht, ich will das nicht, ich bin nicht gut genug, das ist zu schwer, zu anstrengend, andere sind besser usw.) durchbrochen und in den Erfolgskreislauf (ich kann, ich will, das ist interessant, ich bin es wert) überführt werden. Einzigartig ist bei diesem Programm auch, dass sehr viele Umweltfaktoren, die uns daran hindern , unser volles Potenzial auszuschöpfen, mit berücksichtigt werden. Darunter fallen

  • Hydration
  • Sauerstoff
  • Impfungen
  • Toxine etc.
  • Candida
  • Unverträglichkeiten / Allergien
  • Elektromagnetische und geopathische Einflüsse

Dr. Charles Krebs und Andrea Hahn beziehen aber auch Erkenntnisse aus anderen Gebieten mit ein. So weisen sie darauf hin, dass es bei Lern- und Verhaltensauffälligkeiten keinen grossen Sinn macht, mit einem Lernprogramm zu starten, solange noch frühkindliche Reflexe vorhanden sind, die eigentlich schon lange abgelöst oder integriert sein sollten. Auch sollten Lern- und Verhaltensauffälligkeiten immer ganzheitlich angesehen werden. So bringt es kaum etwas, wenn man z.B. bei Leseschwierigkeiten nur das visuelle System betrachtet und dabei ausser acht lässt, dass Lesen ein hochkomplexer Vorgang ist, bei dem auch das vestibuläre, das auditive und andere Systeme bis hin zu den Emotionen beteiligt sind! Selbst unsere Muskeln, die die Augen steuern und der Lichteinfall in die Pupille spielen dabei eine Rolle.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es wohl kein anderes System gibt, das so tiefgreifend alle Facetten des Lernens berücksichtigt. LEAP LERNEN ist ein hervorragendes Programm, wenn es um Lernen, Konzentration, Aufmerksamkeit, Körper-und Bewegungskoordination geht oder unser System von den verschiedenen Umweltfaktoren aus dem Gleichgewicht geworfen wurde.

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NEK - Neuroenergetische Kinesiologie

Beschreibung in Bearbeitung

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